Nach dem Tod von König Rudolf I. von Habsburg am 15. Juli 1291 war sein Sohn Albert I. der naheliegendste Kandidat für die Nachfolger auf dem Thron des Heiligen Römischen Reiches.
Nach seiner Wahl als König am 12. April 1292 und seiner Krönung am 24. Juni 1292 in Aachen war Adolf von Nassau entschlossen, sich seine eigene Machtbasis zu schaffen, und hielt sich somit nicht an die Zugeständnisse, die er den Kurfürsten gemacht hatte, um als König gewählt zu werden.
Da er zudem seine königlichen Rechte wiederholt missbraucht haben soll, wurde König Adolf von Nassau von den Kurfürsten am 23. Juni 1298 ohne formelles Wahlverfahren abgesetzt.
