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Montag, 2. September 2024

2. September 31 v. Chr.: Die Schlacht bei Actium

Das Bündnis zwischen Octavianus (den späteren Kaiser Augustus) Marcus Antonius und Lepidus, das gemeinhin als Zweites Triumvirat bezeichnet wird, wurde 37 v. Chr. in Tarent für eine fünfjährige Amtszeit erneuert.

Das Triumvirat zerbrach jedoch, als Octavianus in Caesarion, dem Sohn von Julius Caesar und der ägyptischen Königin Kleopatra VII, eine große Bedrohung für seine Macht sah, und nachdem Marcus Antonus, das andere einflussreiche Mitglied des Triumvirats, seine Frau Octavia Minor, die Schwester von Octavianus verließ.

Danach zog Antonius nach Ägypten, um dort mit der ägyptischen Königin Kleopatra zusammen zu leben.

Dienstag, 2. Juli 2024

2. Juli 324: Die Schlacht von Adrianopel

Konstantin hatte Licinius in der Schlacht von Cibalae besiegt und von ihm die gesamte Balkanhalbinsel mit Ausnahme von Thrakien und Niedermösien erobert.

Zwar wurde danach ein Friedensabkommen geschlossen, aber die Beziehung zwischen den beiden römischen Kaisern blieb weiterhin angespannt.

Im Jahr 324 war Konstantin bereit, den Konflikt wieder aufleben zu lassen, da er keinen Nebenbuhler im Reich duldete und die Alleinherrschaft im Römischen Reich anstrebte.

So nahm Konstantin eine Strafexpedition gegen eingedrungene Barbaren zum Anlass, um  mit seinen Truppen in das Gebiet seines Schwagers Licinius einzudringen.

Samstag, 22. Juni 2024

22. Juni 168 v. Chr.: Die Schlacht von Pydna

Im Jahr 171 v. Chr. begann der Dritte Makedonische Krieg, nachdem eine Reihe von Handlungen des Königs Perseus die Römische Republik zur Kriegserklärung gegen Makedonien veranlasst hatten.

Zunächst errangen die Römer eine Reihe kleinerer Siege. Am Ende des Jahres wendete sich jedoch das Blatt zu  Gunsten der Makedonier, denn König Perseus von Makedonien errang einen Sieg in der Schlacht von Callinicus.

Nach seinem Sieg bezog Perseus eine uneinnehmbare Position am Fluss Elpeus im Nordosten Griechenlands.

Mittwoch, 15. Mai 2024

Der römische Kaiser Gallienus

Publius Licinius Egnatius Gallienus wurde als Sohn des römischen Kaisers Valerianus und seiner Ehefrau Egnatia Mariniana geboren.

Gallienus war mit Iulia Cornelia Salonina Chrysogone verheiratet, die Mutter ihrer gemeinsamen Kinder Publius Licinius Cornelius Egnatius Valerianus (gestorben 258), Publius Licinius Cornelius Saloninus Valerianus (ermordet im Jahr 260 in Köln) und Publius Licinius Egnatius Marinianus (ermordet im Jahr 268).

Nachdem sein Vater Valerianus im Jahr  253 zum Kaiser ernannt worden war, ließ er seinen Sohn Gallienus vom römischen Senat in den Rang eines Augustus, eines Mitkaisers, erheben.

Montag, 13. Mai 2024

Der römische Kaiser Valerianus

Publius Licinius Valerianus stammte aus einer Senatorenfamilie. Einzelheiten über sein frühes Leben sind nicht bekannt.

Mit seiner Ehefrau Egnatia Mariniana (der Tochter von Lucius Egnatius Victor) hatte er zwei Söhne, Publius Licinius Egnatius Gallienus (sein Mitkaiser und späterer Nachfolger) und Licinius Valerianus.

Sonntag, 21. April 2024

21. April 43 v. Chr.: Die Schlacht von Mutina

Im Dezember 44 v. Chr. belagerte Marcus Antonius die Stadt Mutina, um Decimus Junius Brutus Albinus, einer der Mörder Caesars, zu zwingen, ihm die Provinz zu übergben.

Nachdem sich in den nachfolgenden Monaten die Beziehungen zwischen Antonius und dem Senat in Rom immer weiter verschlechterten, wurden  im Jahr 43 v. Chr. die beiden Konsuln Aulus Hirtius und Gaius Vibius Pansa wurden daraufhin nach Norden entsandt, um Decimus Brutus zu im Kampf gegen Marcus Antonius zu unterstützen.  

Ihnen schloss sich die Privatarmee von Caesars Adoptiverbe Octavianus (der spätere Kaiser Augustus) an, dessen Kommando vom Senat legitimiert worden war.

Als sich Pansas Armee auf den Weg machte, um sich Hirtius anzuschließen, der zuvor nach Norden gezogen war, geriet Antonius in der Schlacht am Forum Gallorum auf der Via Aemilia in einen Hinterhalt.

Montag, 8. April 2024

8. April 217: Der römische Kaiser Caracalla wird ermordet

Anfang des Jahres 217 hielt sich der römische Kaiser Caracalla in Edessa auf,  um die weiteren Kämpfe gegen die Parther vorzubereiten.

Am 8. April 217 war Caracalla unterwegs, um einen Tempel in der Nähe von Carrhae, dem heutigen Harran in der Südtürkei, zu besuchen, wo die Römer 53 v. Chr. eine Niederlage gegen die Parther erlitten hatten.

Nachdem er kurz anhielt, um seine Notdurft zu verrichten, wurde Caracalla von Julius Martialis angesprochen, der verärgert über Caracallas Weigerung war, ihn zum Zenturio zu ernennen, und von dem Prätorianer erstochen.

Initiator des Attentates war der Prätorianerpräfekt Macrinus, der dadurch die Gelegenheit sah, die Herrschaft Caracallas zu beenden.

Sonntag, 7. April 2024

Flavius Stilicho

Stilicho, der Sohn eines vandalischen Kavallerieoffiziers und einer Römerin, trat in die römische Armee ein und stieg während der Regierungszeit von Kaiser Theodosius I. zum Offizier auf.

Im Jahr 383 schickte Theodosius ihn als Gesandten an den Hof des persischen Königs Schapur III. in Ktesiphon, um einen Friedensvertrag über die Aufteilung Armeniens auszuhandeln.

Nach seiner Rückkehr nach Konstantinopel und dem erfolgreichen Abschluss der Friedensverhandlungen wurde Stilicho zum „comes sacri stabuli“ und bald darauf zum „comes domesticorum“ befördert.

Samstag, 6. April 2024

6. April 402: Die Schlacht bei Pollentia

Nachdem Alarich, der Anführer der Westgoten, die Ressourcen Thrakiens durch seine Plünderungen erschöpft hatte, wandte er sich nach Südwesten, um im folgenden Jahr in Griechenland einzufallen.

Daraufhin zog der Heerführer Flavius Stilicho mit einer großen Streitmacht los, um Griechenland vor den Westgoten zu retten. Es  gelang ihm schließlich, Alarich mit seinem Westgotenheer in den Bergen Arkadiens einzuschließen und die Barbaren fast endgültig zu vernichten.

Doch Alarich entkam und trat mit dem Rang eines Magister Militum in die Dienste des oströmischen Reiches  Nachdem sich Alarich in seinem neuen Kommando in Illyrien etabliert hatte, nahm er das weströmische Reich ins Visier.

Nachdem er seine Truppen aufgrund seiner Position mit angemessenen Waffen und Rüstungen ausgestattet hatte,  fiel er Ende 401 oder Anfang 402 mit seinen Truppen in Italien ein.

Donnerstag, 28. März 2024

28. März 193: Der römische Kaiser Pertinax wird ermordet

Pertinax war in den ersten drei Monaten des Jahres 193 römischer Kaiser. Als Nachfolger von Commodus wurde er der erste Kaiser während des turbulenten Fünfkaiserjahres.

Publius Helvius Pertinax  wurde am 1. August 126 als Sohn eines freigelassenen Sklaven geboren. Er diente als Offizier in der Armee und  kämpfte im Römisch-Parthischen Krieg von 161-166, wo sein Erfolg zu höheren Positionen sowohl im militärischen als auch im politischen Bereich führte.

Donnerstag, 21. März 2024

21. März 235: Ermordung des römischen Kaisers Alexander Severus

Severus Alexander trat am 1. Oktober 208 im Alter von 13 Jahren die Nachfolge seines getöteten Cousins, des römischen Kaisers Elagabalus an, der zusammen mit seiner Mutter Julia Soaemias ermordet wurde.

Alexander und sein Cousin Elagabalus waren beide Enkel von Julia Maesa, der Schwester der Kaiserin Julia Domna, der Ehefrau des Kaisers Septimus Severus (193-211), dem Begründer der Dynastie der Severer.

Während seiner dreizehnjährigen Regierungszeit gelang es Alexander Severus die Bedrohung durch die Sassaniden einzudämmen.

Sonntag, 17. März 2024

17. März 45 v. Chr.: Die Schlacht von Munda

Die Republikaner wurden während des Bürgerkriegs zunächst von Pompejus angeführt, bis er die Schlacht von Pharsalus im Jahr 48 v. Chr. gegen Caesar verlor und am 2. Oktober 48 v. Chr. in  Alexandria ermordet wurde.

Nachdem Julius Caesar im April 46 v. Chr. die pompejanische Armee in der Schlacht von Thapsus vernichtend geschlagen hatte, beschränkte sich die militärische Macht der Opposition gegen Caesar auf Hispanien (die iberische Halbinsel, die das heutige Spanien und Portugal umfasst).

Im Frühjahr 46 v. Chr. hatten sich dort zwei Legionen in Hispania Ulterior, die größtenteils aus ehemaligen pompejanischen Veteranen bestanden  für Gnaeus Pompeius (dem ältesten Sohn von Pompejus) ausgesprochen und Caesars Prokonsul vertrieben.

Samstag, 16. März 2024

16. März 455: Der weströmischen Kaiser Valentianus III. fällt einem Attentat zum Opfer

Nachdem die Invasion der Hunnen in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern im Jahr 451 durch den General Flavius Aetius vereitelt worden war, fühlte sich der weströmische Kaiser Valentinian(us) III. sicher genug, um ein Komplott zur Ermordung des Aetius zu schmieden.

Flavius Aetius, dessen Sohn die jüngste Tochter von Valentinian(us), Placidia, geheiratet hatte, wurde am 21. September 454 von Valentinian(us) ermordet.

Doch bereits am 16. März 455 fiel der Kaiser einen Attentat zum Opfer.

Denn  Optelas und Thraustelas, zwei Anhängern des Aetius, die von dem Senator Petronius Maximus  aufgestachelt worden waren, ermordeten ihn.

Freitag, 15. März 2024

15. März 44 v. Chr.: Ermordung von Julius Caesar

Der Plan, Caesar zu ermorden, hatte im Sommer 45 v. Chr. begonnen. Zu dieser Zeit wurde ein Versuch unternommen, Antonius anzuwerben, der jedoch ablehnte und Caesar nicht vorwarnte.

Im Februar 44 v. Chr. gab es etwa sechzig Verschwörer. Während die meisten Verschwörer ehemalige Pompejaner waren, schloss sich ihnen auch eine beträchtliche Anzahl von ehemaligen Anhängern Caesars an.

Zu ihren Anführern gehörten Gaius Trebonius (Konsul im Jahr 45), Decimus Brutus (designierter Konsul im Jahr 42), sowie Cassius und Brutus (beide Prätoren im Jahr 44 v. Chr.).

Trebonius und Decimus hatten sich während des Bürgerkrieges Caesar angeschlossen, während Brutus und Cassius sich Pompejus angeschlossen hatten; weitere beteiligte Anhänger Caesars waren Servius Sulpicius Galba, Lucius Minucius Basilus, Lucius Tullius Cimber und Gaius Servilius Casca.

Montag, 11. März 2024

11. März 222: Ermordung des römischen Kaisers Elagabalus

Nachdem Julia Maesa, die Großmutter von Elagabalus (218-222), merkte, dass die Unterstützung des Volkes für den römischen Kaiser schwand, beschloss sie, dass ihr Enkel, der Kaiser, und Ihre Tochter Julia Soaemias, die Mutter des Kaisers, ersetzt werden mussten.

Daraufhin wandte sie sich an ihre zweite Tochter, Julia Mamaeaun deren Sohn, den fünfzehnjährigen Severus Alexander.

Freitag, 1. März 2024

1. März 86 v. Chr.: Eroberung der Stadt Athen durch römische Truppen

Der Einmarsch von Mithridates VI., dem König von Pontus, in das mit Rom verbündete Königreich Bithynien und die Ermordung römischer Bürger führten zum Krieg zwischen Rom und dem Königreich Pontus.

Asien wurde daraufhin von den Truppen des Mithridates VI. von Pontus unter dem Kommando des Archelaus besetzt, und schon bald hatte Mithridates VI. alle griechischen Stadtstaaten erobert, die zuvor unter römischer Herrschaft gestanden hatten.

Im Frühjahr 87 v. Chr. landeten römische Truppen unter Sulla bei Dyrrachium in Illyrien. 

Sullas erstes Ziel war die Stadt Athen, die von dem Tyrannen Aristion, einem Verbündeten von Mithradates, regiert wurde.

Montag, 26. Februar 2024

26. Februar 364: Valentinianus I. wird zum römischen Kaiser erhoben

Nach dem  Tod von Kaisers Julianus erklärte die römischen Armee eilig Jovianus zum neuen römischen Kaiser, der einen demütigenden Friedensvertrag mit den Sassaniden zustimmten musste, um die Resteder römischen Armee sicher aus dem feindlichen Gebiet zu führen.

Doch noch bevor er Konstantinopel erreichte, starb der Kaiser Jovianus am 17. Februar 364 in Dadastana unter mysteriösen Umständen.

Während der kurzen Regierungszeit von Kaiser Jovianus wurde der römische Offizier Flavius Valentinianus zum Tribun eines Elite-Infanterie-Regiments befördert.

Montag, 19. Februar 2024

19. Februar 197: Die Schlacht bei Lugdunum

Nach der Ermordung von Kaiser Pertinax durch die Prätorianergarde am 28. März 193 begann ein Kampf um die Thronfolge im Römischen Reich, der in das Jahr der fünf Kaiser mündete.

Als Pescennius Niger die Nachricht von Pertinax' Tod hörte, rief er sich selbst zum Kaiser aus und erhielt die Unterstützung von insgesamt zehn Legionen.

In der Zwischenzeit war Septimius Severus, Statthalter von Pannonia Superior,  von seinen Legionen zum Kaiser ausgerufen worden und versprach, die Ermordung von Pertinax zu rächen, der bei den Soldaten in hohem Ansehen gestanden hatte.

Bevor er nach Rom zog, um Didius Julianus zu stürzen, schloss Severus ein Bündnis mit Clodius Albinus, und erkannte Albinus als Caesar und scheinbaren Erben seiner selbst als Augustus an. Albinus akzeptierte diese Vereinbarung.

Montag, 22. Januar 2024

22. Juni 363: Die Schlacht von Maranga

Die Schlacht von Maranga fand am 22. Juni 363 während der Invasion des römischen Kaisers Julian(us) in das Sassanidische Reich statt.

Nachdem er mit seinem Heer bis vor die Tore von Ktesiphon vorgedrungen war und die Stadt nicht einnehmen konnte, stellte Julian(us)  fest, dass sein Heer kaum noch Vorräte hatte und sich im Feindesland befand, und marschierte in Richtung Samarra.

Die Schlacht von Maranga begann als sie Sassaniden die römische Nachhut angriffen. Julian(us) wurde während der Schlacht verwundet und starb später, ohne einen Nachfolger bestimmt zu haben.

Mittwoch, 10. Januar 2024

10. Januar 49 v. Chr.: Caesar überquert mit seinen Truppen den Rubikon

Am 10. Januar 49. v. Chr. überquerte Gaius Iulius Caesar mit seiner Legion den Fluss Rubikon (lateinisch: Rubico).

Der Rubikon ist ein seichter Fluss im Nordosten Italiens, südlich von Cesena und nördlich von Rimini. Bis 1933 war er unter dem Namen Fiumicino bekannt. Dann wurde er mit dem antiken Fluss Rubicon identifiziert.

Während der Römischen Republik markierte der Rubikon die Grenze zwischen der römischen Provinz Cisalpine Gallia und dem eigentlichen Italien, das direkt von Rom und seinen Verbündeten kontrolliert wurde.

Auf der nordwestlichen Seite wurde die Grenze durch den Fluss Arno markiert, einen viel breiteren und wichtigeren Wasserweg, der vom Apennin nach Westen in das Tyrrhenische Meer mündet.

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